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Ich gebe es zu: Wir haben uns da ziemlich was auf die Schultern geladen. Ein Digital-Institut. Einfach mal so aus dem Boden gestampft. Wozu das ganze? Auf die Frage gibt es nicht die eine Antwort. Es ist vielmehr die Summe an kleinen Teilen.

Zunächst einmal merken wir in unserer täglichen Arbeit, wie groß die Unsicherheit in Unternehmen und Institutionen in Sachen Digitalisierung ist. Viele meinen, der Zug sei schon abgefahren. Einige Geldgeber entschuldigen sich bei uns, dass man noch so weit zurück wäre. Teilnehmer von Digitalkonferenzen bemängeln dagegen seit Jahren, dass es keinen Erkenntnisgewinn gäbe. In meinen Augen ist dies das Ergebnis einer enorm beschleunigten Kommunikationswelt, die jedem das Gefühl gibt, den Anschluss zu verpassen. Dabei würde eines helfen: Sicherheit.

Wir merken aber auch, dass dem Willen vieler Mitarbeiter die Firmenpolitik, interne Hürden und viel Silodenken im Wege stehen. Eine ganzheitliche Betrachtung von Digitalisierung fällt schwer. Das verhindert richtig gute Initiativen. Irgendwie schade, oder?

Und es gibt verdammt viel Meinung. Täglich. Thesen in Blogs. Speaker auf Bühnen. Diskussionen und Ringen um Deutungshoheit. Fakten? Analyse? Eher selten. 

Also was tun? Zunächst dachten wir an eine Content-Plattform. Einfach mal fachbereichsübergreifend und etwas analytischer rangehen. Gute Texte machen, gut aufbereiten. Dann merkten wir: Moment, wir können und wollen keine Themenfelder besetzen, für die wir die Kompetenzen in der Tiefe nicht haben. Okay, also haben wir uns Partner gesucht. Und als uns klar wurde, dass wir da auf etwas größeres zusteuern, kamen wir zu dem Schluss, wir sollten ein Institut gründen. Und zwar gleich ordentlich als echte GmbH.

Da stehen wir nun nach 12 Monaten Ideen und Planung mit dem MUNICH DIGITAL INSTITUTE. Wir haben so eine Art wissenschaftliches Start-Up am Ufer. Nein, wir sind keine Agentur. Uns geht es um Digital Intelligence. Wir wollen und werden bewerten, analysieren, vergleichen. Und die richtigen Ableitungen daraus bilden. Wir werden attraktive Formate entwickeln, die auch Spaß machen. Wir wollen etwas aufbauen, weil wir glauben, dass es diese agilen und variablen Schnellboote mit Bezug zur Praxis geben muss. Wir schippern also von der Wissenschaft zur Praxis. Und von der Praxis zur Wissenschaft. In dem Glauben, auf diese Weise ruhiges Fahrwasser zu finden, das uns und andere sicher zum Ziel bringt.

Vielleicht wollen Sie ja mit uns fahren... 

Christian Henne,
Gründer und geschäftsführender Gesellschafter