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Digital Index
Quelle: D21 Digital Index 2013
Datenbasis:
3.819 Personen der deutschen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren
Region:
Deutschland
Konzept:
Initiative D21 e.V. und TNS Infratest GmbH
Bewertung:
TNS Infratest GmbH
Auftraggeber:
-
Turnus:
Jährlich
Erscheinungsjahr:
2013

der Deutschen ab 14 jahren nutzen das Internet.

In der Gruppe mit Abitur oder Fachhochschulreife sind online. In der Gruppe mit Hauptschulabschluss sind es dagegen nur 60,7%.

der Haushalte in Berlin sind mit einem Breitbandanschluss ausgestattet. Bremen (61,2%) und Baden-Württemberg (60,7%) folgen auf den Plätzen 2 und 3.

der deutschen Bevölkerung sind überzeugte Offliner.

Worum gehts?

Der D21-Digital-Index besteht im Grunde genommen aus drei Teilen: Dem (N)Onliner Atlas, der schon seit 2001 die Internetnutzung in Deutschland aufzeichnet. Dem Abschnitt über die „Digitale Gesellschaft“, in dem verschiedene Nutzertypen definiert und ausgewertet werden. Und dem D21-Digital-Index. Letzterer wurde 2013 zum ersten Mal eingeführt und soll eine Objektive Bewertung über den Stand der digitalen Gesellschaft liefern. Heruntergebrochen auf die einzelnen Bundesländer kann so ein deutschlandweiter Vergleich angestellt werden. Dabei soll das Thema „Digitalisierung“ möglichst ganzheitlich abgebildet werden. Anhand dieses Bildes werden am Ende der Studie dann mögliche Förderschwerpunkte definiert. Unterstützt wird die Studie dabei u.a. vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Beurteilung

Die Studie verschafft einen Überblick über grundlegende Daten über die Internetnutzung und Verbreitung in Deutschland. Der angelegte Index ist zunächst etwas beliebig. Dieses Manko liegt jedoch auf der Hand. Den Vorteil spielt ein Index letztlich in seiner Vergleichbarkeit aus. Diese wird sich bei dem D21-Index jedoch erst nach seinem nächsten Release 2014 zeigen, wenn zu sehen ist, welche Bereiche sich wie weiterentwickelt haben.

Ableitung

Was durch den D21-Index sehr deutlich hervortritt, sind die Baustellen fernab von technischen Voraussetzungen wie etwa dem Breitbandausbau. Besonders im Hinblick auf die Nutzung des Internets nach Bildungsniveau zeigen sich schwerwiegende Unterschiede. Die Vermutung liegt nahe, dass sich diese Unterschiede nicht nur darin äußern würden, ob jemand das Internet nutzt, sondern auch, wie kompetent er damit umgeht. Zum Beispiel im Hinblick auf Internetbetrug, die Einschätzung wie schnell sich Inhalte viral verbreiten etc. Hier sollte es, wie viele Experten ohnehin fordern, das Ziel sein, eine grundlegende Medienkompetenz über alle Bildungsschichten hinweg aufzubauen.