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PWC Healthcare
Quelle: PwC Healthcare Barometer 2015
Datenbasis:
1.062 Bundesbürger ab 18 Jahren
Region:
Deutschland
Konzept:
?
Bewertung:
PricewaterhouseCoopers
Auftraggeber:
PricewaterhouseCoopers
Turnus:
Einmalig
Erscheinungsjahr:
2015

der Deutschen nutzen weder Fitnessarmbänder, noch Smartwatches oder Apps um ihre Gesundheit zu beeinflussen.

der gesetzlich Krankenversicherten von 18 bis 34 Jahren nennen Freunde und bekannte als wichtigste Quelle bei der Informationsbeschaffung. Hausärzte liegen nur bei 23%.

zählen das deutsche Gesundheitssystem zu den weltweit besten.

 

sind der Meinung, dass die Öffnungszeiten der Arzt-Praxen nicht ihren Bedürfnissen entsprechen.

Worum gehts?

Mit dem Healthcare Barometer 2015 hat PricewaterhouseCoopers eine Studie durchführen lassen, die beantworten soll, wie zufrieden die deutsche Bevölkerung mit der ärztlichen Behandlung und dem Leistungsangebot der Krankenkassen ist. Dabei wird ebenso aufgeschlüsselt, welches die häufigsten Kritikpunkte sind. Ebenso vertreten ist die Frage nach der wichtigsten Informationsquelle, aufgeschlüsselt nach Alter.  Ein sehr kleiner Teil am Ende der Studie fragt zudem nach der Nutzung neuer Technologien, sprich Wearables, zur Erhebung der eigenen Gesundheitsdaten. 

Beurteilung

Das Healthcare Barometer 2015 ist nicht unbedingt eine „Digital-Studie“, bietet aber einige Fakten, die es einem ermöglichen, die generelle Zufriedenheit der Deutschen mit ihren Ärzten und Krankenkassen einzuschätzen. Einzig die Frage nach der Bewertung des deutschen Gesundheitssystems im weltweiten Vergleich macht wenig Sinn, da lediglich Bundesbürger befragt wurden. Auch die Fragen nach der Informationsbeschaffung und auch nach der Nutzung von Wearables wirken etwas aus dem Zusammenhang gerissen. Insbesondere, da die zur Verfügung gestellte Zusammenfassung der Studie lediglich die Fakten enthält, aber keine Ableitungen anbietet, die die Studie in einen allgemeinen Kontext setzen könnten. Von Interesse wäre zudem, wer die Studie durchgeführt hat. In der Zusammenfassung findet sich lediglich die Information, dass die Studie „im Auftrag der PricewaterhouseCoopers AG WPG durchgeführt wurde.“

Ableitung

Die Ergebnisse des Healthcare Barometers von PricewaterhouseCoopers ergänzen sich mit denen der Philips Gesundheitsstudie 2015. Für Patienten, wie auch für Gesunde, werden alternative Informationsquellen neben den Ärzten immer wichtiger. Auch das Ergebnis, dass viele Patienten unzufrieden mit den Öffnungszeiten der Praxen sind, lässt sich mit der Philips Studie in Verbindung bringen: Dort war der breite Wunsch nach alternativen Kommuniaktionsmethoden (über das Internet) ein Ergebnis.

Interessanterweise ist ein Ergebnis des Healthcare Barometer auch, dass sich 39% der Befragten technische Möglichkeiten wünschen, um ihre Gesundheitsaten immer und überall übertragen und verwalten zu können. Dies würde beispielsweise für einen Ausbau der Fähigkeiten der Gesundheitskarte sprechen. Wie auch schon unter der Gesundheitsstudie von Philips sei hier angemerkt, dass dies eine enorme Herausforderung für den zukünftigen Datenschutz bedeutet.

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